Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig: Stadt lässt zwei Standorte im Verfahren
Schon wieder beginnt die Diskussion über ein Freiheits- und Einheitsdenkmal ohne tatsächlich die Lehren aus Berlin gezogen zu haben. Hier hat man KünstlerInnen und ArchitektInnen mit falschen Garantien gelockt um sie dann pauschal zu verhöhnen und vorzuführen. Bevor das schwer beschädigte Vertrauen an die Auslober, die Bundesrepublik Deutschland selbst, nicht wieder hergestellt ist, kann ich die Kulturschaffenden nur dazu aufrufen sich nicht an einem weiteren Wettbewerb, wie nun in Leipzig, zu beteiligen. Auch dieser Wettbewerb wird im Desaster enden, das zeichnet sich schon jetzt ab.
Armin Guerino [Leserbrief]
Tagesspiegel vom 22.5.2009
Leipziger Internet Zeitung