Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
die rechtliche Aufarbeitung des Wettbewerbs zum Einheitsdenkmal in Berlin ist noch lange nicht abgeschlossen. Eine Klage wird gerade von einer Anwaltskanzlei in Mannheim vorbereitet. Natürlich hätte das Unternehmen eine wesentlich größere Tragweite, wenn es nicht bei einer Einzelklage bliebe sondern als Sammelklage eingereicht würde. Die Schadenersatzforderung der 532 zugelassenen Teilnehmer ist hierbei nicht das wesentliche Ziel, sondern ein neues Jurieren der eingereichten Arbeiten. Mit einer Sammelklage verspreche ich mir natürlich zu Wahlkampfzeiten eine größere Publizität, ob sich deshalb der Umgang generell mit Künstlern ändert bezweifle ich jedoch.
Alle Betroffenen, die sich der Klage anschließen wollen, mögen sich bitte per E-Mail terebesi@web.de an mich wenden.
Mátyás G. Terebesi
Kolpingstraße 3
68165 Mannheim
tel(49)621 – 12 25 200
www.terebesi.de
19. Juni 2009 um 17:51 |
Sehr geehrter Herr Terebesi,
herzlichen Dank für Ihre Initiative die ich hiermit unterstütze. Einer Sammelklage schließe ich mich gerne an. Ich bin entgegen Ihrer Meinung aber davon überzeugt, dass vor allem Schadensersatzforderungen das Wettbewerbswesen verbessern werden. Wie Sie sehen, will nun die Jury selbst unter Federführung Mausbachs ein Denkmal planen (siehe Tagesspiegel vom 13.6.2009 http://www.tagesspiegel.de/kultur/Einheitsdenkmal;art772,2821675 ). Das ist ein Skandal!
Mit herzlichen Grüßen
Armin Guerino