Nachdem Juror Mausbach und Co sich als die besseren Künstler sahen, besser als die 532 von ihnen geschmähten, haben sie nun auch die peinlichste aller Ideen, nämlich das Denkmal selbst zu planen, aufgegeben. Dafür dürfen sich nun Künstlerinnen und Künstler von deren Gnaden an Ideen und Töpfen, die noch prall gefüllt sind, weil nicht ausgeleert, laben. Es bleibt die Hoffnung, dass alle Künstlerinnen und Künstler widerstehen, dass sich niemand findet der die Scham des Preisgerichtes und des gesamten Bundestages auf sich nimmt.
Die Sache ist doch abgekartet, nur wer naiv ist investiert ein zweites mal Zeit, Nerven und Geld.
Armin Guerino
Tagesspiegel, 2. Juli 2009
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