Ein dritter Wettbewerb vergrößert nur das Desaster

Das wäre nun der dritte Wettbewerb für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin. Die Entscheidungsimpotenz dessen sich das Preisgericht nun so rühmt wird sich, so hoffe ich nun, als Boomerang erweisen.
Für Künstlerinnen und Künstler die von Mausbach und Co. auf die übelste Weise behandelt wurden ist eigentlich nur folgende Haltung möglich: Entweder die vorhandenen 532 Entwürfe werden mit einem neuen Preisgericht neu bewertet und das Verfahren wie ausgeschrieben zu Ende geführt oder es wird eine Sammelklage von allen Künstlern auf 1. Preis und entgangenen Gewinn eingebracht.
Nur so kann das Vertrauen in das Wettbewerbswesen wieder hergestellt werden und die Arroganz der Auslober und des Preisgerichtes gestoppt werden. Weh tut es erst, wenn nach all dem dummdreisten blabla von schlechter Kunst jene Protagonisten zur Verantwortung gezogen werden die das Desaster verursacht haben und die Rechnung bezahlt werden muss. An einem dritten Wettbewerb kann sich daher eigentlich niemand mehr beteiligen. Machen Sie nicht mit! Klagen Sie den Auslober!

Armin Guerino

Siehe auch Umfrageaktion freiheitsdenkmal-berlin.de

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